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Fritz
Köhler und Stefan Kopczyk gewinnen bei der 6. ADAC MSC Rallye
Alzey die Klasse H13 und sichern sich nach einer tollen Aufholjagd
den dritten Platz in der Gesamtwertung.
Zum
bereits 6. Mal veranstaltete der Motor-Sport-Club Alzey am 23.06.2007
seine traditionelle ADAC-MSC Rallye. Dreh- und Angelpunkt war auch
in diesem Jahr die Adelberghalle in Flonheim. Aufgrund einer berufsbedingten
Verhinderung konnte Fritz Köhler diesmal nicht wie gewohnt
auf die Dienste von Petra Hägele auf dem heißen Sitz
vertrauen. Als Ersatzmann holte er sich für diese Veranstaltung
mit Stefan Kopczyk seinen Vereinskollegen vom HMC Öhringen
ins "Boot".
Zunächst
standen die Vorzeichen für das Mainhardsaller / Heilbronner
Duo nicht so gut. Denn der Dauerregen der Morgenstunden verwandelte
die teils engen verwinkelten Weinberg Sträßchen in Rutschbahnen.
Für einen leistungsstarken Hecktriebler wie dem Opel Kadett
C-Coupé aus dem Hause Köhler Rallyesport nicht gerade
Feinkost.
Auf
WP1 eine verhältnismäßig schnelle Start-Ziel-Prüfung
konnte sich das Team zunächst die dritte
Zeit
hinter der favorisierten Allradlerfraktion um Sommer / Vicky (Subaru
Impreza WRX STI) und Schlenker / Schmitt (Ford Escort Cosworth)
notieren lassen. Doch bereits auf der zweiten Wertungsprüfung
nahm das Unheil seinen Lauf. Keinerlei Traktion besonders in den
90° Bergauf-Abzweigen und zu allem Überfluss noch ein Dreher.
Fritz Köhler muss lange zurückblicken, um sich an eine
25. Gesamtzeit im Klassement einer Rallye zu erinnern. Doch Besserung
schien in Sicht. Die Strecke trocknete mehr und mehr auf. Das Duo
vom HMC Öhringen blies fortan zur Attacke und ließ sich
in der Folge mehrfach Top Zeiten notieren. Nach Sonderprüfung
fünf lagen sie dann mit Platz drei auf dem angepeiltem Podiumsrang.
Am Ende drohten noch einmal dunkle Wolken dem Ergebnis einen Strich
durch die Rechnung zu machen, doch das Wetter hatte ein Einsehen
und ließ auch die letzte WP noch im trockenen über die
Bühne gehen.
"Die
Wertungsprüfungen 1,3 und 5 kam unserem Auto gut entgegen.
Im Rundkurs WP 2,4,6 hatten wir aufgrund der vielen Abzweige echte
Traktionsnachteile und konnten den Speed des Autos nie wirklich
umsetzen. Mit Platz drei haben wir für uns das maximal mögliche
herausgeholt. Das Zusammenspiel mit Stefan hat wunderbar funktioniert",
so Fritz Köhler im Ziel der Rallye. Diesen wiederum hätte
man im Ziel eigentlich mit Hammer und Meißel bearbeiten müssen,
um sein Dauergrinsen aus den Gesichtszügen zu lösen.
Im
Kanarie waren am Wochenende drei Inboardkameras verbaut. Wär
Lust hat, einmal eine Runde mitzufahren, sollte sich das Video nicht
entgehen lassen. zum Video hier klicken!
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