Platz zwei zum Saisonfinale - Gewinn der Fränkischen Rallyemeisterschaft

Die Rallye Fränkische Schweiz zählt zu einer der beliebtesten Rallye´s im nationalen Kalender. Ein Rekordstarterfeld von 175 Teilnehmern fand den
Weg in die Fränkische Schweiz nach Hollfeld um fünf verschiedene Wertungsprüfungen auf Bestzeit zu fahren. Eine davon komplett neu und mit ihren vielen Kuppen sehr anspruchsvoll.

 

Die erste Prüfung "Stadtwald" mit 50% Schotteranteil sollte eigentlich von den Allradlern geführt werden, doch auch die Front und Hecktriebler ließen es im Schotterwerk so richtig "fliegen". WP2, "Hungenberg" wurde durch eine geänderte Streckenführung ein echtes Highlight. Die Strecke führte diesmal auf Wunsch der dortigen Bevölkerung spektakulär mitten durch den Ort. Eine Schikane vor dem Ort bremste die hohen Geschwindigkeiten etwas herunter.

Bereits beim Training kündigte sich an, dass der Opel Kadett C von Fritz Köhler (Öhringen) und Petra Hägele (Gschwend) bei hohen Drehzahlen nicht 100% lief. Das Problem konnte bis zum Start nicht lokalisiert werden, so dass man entsprechend gehandicapt in den Wettberwerb ging und bei niedrigeren Drehzahlen als üblich in den nächsten Gang wechseln musste.

Fotos: Alexander Deeg

Mit einem vierten Platz von 38 Startern in der Klasse bis 2,0 l Hubraum waren dennoch beide voll zufrieden. In der Gesamtwertung belegten sie von den 178 Teams den fünften Platz.

Gleich am nächsten Vormittag wurde zur Siegerehrung der Fränkischen Meisterschaft geladen. Mit einem deutlichen Vorsprung haben Fritz Köhler und Petra Hägele 2006 diese Meisterschaft gewonnen. Auch der Juniorpokal ging ins Schwabenland. Rouven Bordt und Vanessa Vogt aus Pfedelbach setzten sich gegen 20 andere Junioren durch.


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